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Das Ende der Bonner Republik. Beobachtungen einer Europäerin
Die Zukunft Deutschlands ist nun wieder offen - nach allen Seiten. Neuanfang oder Restauration? Wird Deutschland unter seine Vergangenheit jetzt einen Schlussstrich ziehen? Darüber könnte ein neuer Historikerstreit entstehen. Die Autorin wuchs im Bonn der fünfziger Jahre auf. In Berlin entdeckte sie Parallelen zwischen der Zeit nach 1949 in der Bundesrepublik und nach 1989 in der DDR. Geprägt von angelsächsischem Denken und den Exilerfahrungen im Widerstand des Elternhauses gegen die griechische Diktatur, zeichnet sie ein differenziertes Bild der Deutschen: offen, vorbehaltlos und von Sympathie geprägt. Sie schildert dabei erstmals auch die Erfahrungen, die sie machte, als Willy Brandt sie 1987 zur Pressesprecherin der SPD vorschlug. In ihrem Buch porträtiert Margarita Mathiopoulos gestürzte DDR-Größen und geht Fragen nach wie: Geht den Deutschen Wohlstand vor Freiheit? Ist die deutsche Gesellschaft autoritär? Gibt es den deutschen Nationalcharakter? Aus welchen Wurzeln wachsen die neuen Formen der Ausländerfeindlichkeit? Und nicht zuletzt: Wie steht es hierzulande um das Verhältnis zwischen Mann und Frau? Die Wiedervereinigung hat die "Bonner Republik" von Grund auf verändert. Margarita Mathiopoulos beschreibt die Zeit des Übergangs "vom Kalten Krieg zum Heißen Frieden", berichtet von "Rendezvous mit der DDR-Geschichte" und schildert, wie seit dem Fall der Berliner Mauer bei uns neue, unsichtbare Mauern entstanden sind – faszinierende Innen- und Außenansichten unseres Landes zugleich. Rezensionen
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